STOLPERSTEINE GELSENKIRCHEN

Gemeinsam gegen das Vergessen


Stolpersteine Gelsenkirchen

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Verlegeort MAX SCHLOSS

JG. 1889
DEPORTIERT 1942
RIGA
1944 STUTTHOF
1945 BUCHENWALD
ARBEITSLAGER BOCHUM
GEFLOHEN / MIT HILFE
ÜBERLEBT


Verlegeort JULIA SCHLOSS

GEB. LÖWENSTEIN
JG. 1897
DEPORTIERT 1942
RIGA
1944 STUTTHOF
LAGER SOPHIENWALDE
BEFREIT
TOT APRIL 1945



Verlegeort LUDWIG SCHLOSS

JG. 1921
DEPORTIERT 1942
RIGA
1944 STUTTHOF
1945 BUCHENWALD
ARBEITSLAGER BOCHUM
GEFLOHEN / MIT HILFE
ÜBERLEBT

Verlegeort HILDEGARD SCHLOSS

JG. 1924
FLUCHT 1938 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1944
THERESIENSTADT
BEFREIT


Verlegeort SUSANNE SCHLOSS

JG. 1928
FLUCHT 1939
HOLLAND
VERSTECKT GELEBT

Verlegeort: Markenstrasse 28

Max Schloss 1946

Abb.: Max Schloss. Widmung auf der Foto-Rückseite: "Meinem lieben Hermann Neudorf, z.Zt. Essen. Juni 1946, Max Schloss

Max Schloss wurde am 29. Dezember 1889 in Ulrichstein in Hessen geboren. Er war Kriegsfreiwilliger von 1914 bis 1919 wie auch sein Bruder Hugo. Sein Bruder Moritz starb auf dem "Felde der Ehre für das dankbare Deutsche Reich".

Max Schloss wohnte mit seiner Frau Julia und den drei Kindern an der Markenstrasse 28 in Gelsenkirchen-Horst, dort hatte er auch sein Ladengeschäft. In der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde das Ladenlokal und auch die Wohnung der Familie Schloss von den Nazis zerstört. Eine Zeitzeugin (Jg. 1929) erinnert sich in einem Gespräch im September 2016: "Am Morgen des 10. November 1938, ich war auf dem Weg zur Schule, sah ich, wie SA-Männer Inventar und Möbel der Familie Schloss an der Ecke Markenstr. /Strundenstr.auftürmten und die Sachen in Brand steckten. Im Haus gegenüber stand ein Mädchen in meinem Alter am Fenster. Ein SA-Mann warf mit Steinen nach dem Kind, wollte es vom Fenster vertreiben. Nie werde ich das ungläubige Gesicht dieses Mädchens vergessen, ich sehe es noch heute vor mir. Der SA-Mann verbot mir, irgend jemanden etwas von meinen Beobach-tungen zu erzählen."

Lutz Schloss hatte zwei Schwestern, Hildegard und Susanne, beide konnten 1938/39 nach Holland fliehen. Hildegard wurde als Pflegekind von der jüdischen Familie Izaak Kisch in Amsterdam aufgenommen. Izaak Kisch wurde 1940 Mitglied im Judenrat (Joodse Raad) von Amsterdam. Dieser Position war es geschuldet, das Familie Kisch im September 1943 zusammen mit 700 anderen prominenten Juden, darunter Künstler, Ärzte, Wissenschaftler und Unternehmer und andere Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft, zunächst in einem Lager in Barneveld/Holland interniert wurde.

Max Schloss 1946

Abb.1: Karteikarte Hildegard Schloss. Oben rechts der hand- schriftliche Vermerk "29.9.43 WBK", Abkürzung für "Wester- bork". Auf der Karteikarte festgehalten der Vermerk "Gesperrt wegens functie" - Gesperrt wegen Funktion (Copy of 1.2.4.2 / 12808361 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen. Holland Kriegszeitkartei der Juden)

Am 29. September 1943 wurden die in Barneveld internierten jüdischen Menschen, darunter auch Hildegard Schloss, nach Westerbork ("Polizeili- ches Judendurchgangslager") deportiert.[1] Im Lager Westerbork existierten so gennannte "Listen" wie bspw. die "Barneveld-Liste", mit denen die Insassen des Lagers eine vorrübergehende "Sperre" vom Weitertransport nach Auschwitz oder Sobibor bewirken konnten. Familie Kisch und damit auch Pflegekind Hildegard Schloss standen auf der so genannten "Barneveld-Liste" und lebten rund ein Jahr in Westerbork. Am 4. September 1944 wurde Familie Kisch und deren Pflegekind Hildegard mit dem letzten Transport aus Westerbork "1303-XXIV/7"[2] in das Ghetto Theresienstadt [3] deportiert. Die so genannten "Barneveld-Juden" wurden auch in Theresienstadt "geschützt" und nicht in Vernichtungslager verschleppt.[4] Hildegard Schloss erlebte am 8. Mai 1945 in Theresienstadt ihre Befreiung [5] durch die sowjetische Armee. Sie kehrte nach Amsterdam zurück und emigrierte später in die USA. Ihre jüngere Schwester Susanne wurde in Holland während des Krieges von Bauern versteckt und konnte so den Holocaust überleben.

Am 27. Januar 1942 wurde Max Schloss zusammen mit seiner Frau Julia, geborene Löwenstein, geboren am 12. Mai 1897 in Unna und dem gemeinsamen Sohn Ludwig Richard, genannt "Lutz", geboren am 20. Mai 1921 in Gelsenkirchen (Horst-Emscher) aus seiner Heimatstadt in das Ghetto Riga deportiert. Die Menschen wussten nicht, was sie am Bestimmungsort Riga erwartete. Einige Wochen vor der Deportation hatten die Betroffenen bereits Benachrichtigungen erhalten, darin wurde dem Empfänger mitgeteilt, dass er zur "Evakuierung in den Osten" eingeteilt ist und sich an einem bestimmten Tag für den Transport bereit zu halten habe. Die zur Depor- tation bestimmten glaubten zu diesem Zeitpunkt noch an den von den Verfolgungsbehörden vorgegauckelten Arbeitseinsatz im Osten, wurde doch in den Briefen detailliert aufgelistet, welche Ausrüstungsgegenstände mitzunehmen sind: Schlafanzug, Nachthemd, Socken, Pullover, Hosen, Hemden, Krawatten, warme Kleidung, Näh- und Rasierzeug, Bettzeug, Medikamente und Verpflegung. Arbeit im Osten, daran glaubte man. Denn Arbeit bedeutet Brot, und Brot bedeutet Leben, bedeutet Überleben, so dachte man. Niemand konnte sich vorstellen, dass das alles nur Lug und Trug war, perfider Teil eines Mordplans.

Die Deportationsrichtlinien erließ das Judenreferat des Reichssicherheitshauptamtes. Die örtlichen Stapoleit-stellen fassten sie für den lokalen Bereich zusammen und organisierten für ihren Zuständigkeitsbereich den gesamten Abtransport. So waren der Dienstsitz der Stapoleitstellen das Zentrum, zu dem die Judentransporte der umliegenden Städte und Gemeinden zumeist zusammengeführt wurden, um dann den Transport gemäß den Absprachen mit der Deutschen Reichsbahn auf seinen verhängnisvollen Weg zu schicken. Die lokale Schutzpolizei begleitete die Transporte bis nach Riga.[6]

Nach dem Krieg wurde lange Zeit der Eindruck erweckt, als ob der Abtransport der Juden aus dem Reichs-gebiet eine Art "Geheime Reichssache" gewesen sei. Schon in den sechziger Jahre war aber in den Gerichtssälen völlig klar, dass es sich dabei um eine reine Verteidigungsstrategie der Beschuldigten handelte. Im Gegenteil, die Deportation der deutschen Juden war ein in den Behörden weithin bekannter Vorgang, der die Verwaltungen umfangreich beschäftigte. Von den Arbeitsämtern, den Industriebetrieben, den Finanzämtern, den Wohlfahrtsbehörden bis hin zu den Gerichten wurde der Vorgang als ein bürokratischer Akt behandelt. Die Banken erließen genaue Richtlinien, wie mit den Anordnungen des Reichsfinanzministeriums umzugehen sei. Die NSDAP und ihre Organisationen, vornehmlich die NS-Volkswohlfahrt, versteigerten und verteilten das Hab und Gut der Deportierten, nachdem zunächst vornehmlich die Finanzämter und andere Behörden sich aus dem beweglichen Hab und Gut für ihre Zwecke bedient hatten.[7]

Anfängliche Unsicherheiten in der Abwicklung des behördlichen Vermögensraubs wurden mit dem Erlass der 11. Verordnung zum Reichbürgergesetz beseitigt, derzufolge ein Jude beim "Verlassen des Reichsgebiets" nicht nur seine Staatsangehörigkeit, sondern auch sein Vermögen verlor. Die "Reichsvereinigung der Juden in Deutschland" und die noch bestehenden jüdischen Gemeinden, die unter dem Kuratel der Gestapo standen, wurden gleichermaßen in den Verwaltungsvorgang mit einbezogen. Sie hatten die Deportationslisten nach den Richtlinien der Gestapo zusammenzustellen, die dann von der Staatspolizei überarbeitet und genehmigt wurden. Sie "betreuten" die Menschen bis zum Abtransport.[8]

Die jüdische Bevölkerung mußte den Abtransport in den Tod selbst bezahlen, so auch die deportierten Ange- hörigen der Familie Schloss. Aus dem Nachlass von Lewis R. Schloss sind Benachrichtigungen im Zusammen- hang mit der Deportation erhalten. Diese nachfolgend abgebildeten Dokumente weisen wie kaum andere auf die perfide und zynische Handlungsweise der Nazis, mit der diese die Deportation vorbereiteten und organisierten. Die so genannte "Endlösung" war zu diesem Zeitpunkt längst beschlossene Sache. Die staatlich legalisierte Ausplünderung jüdischer Menschen setzte sich auch bei der Deportation fort: Für drei Familienmitglieder mussten 150,- RM als "Gebühr Evakuierung" und 120,- RM "Transportkosten" für die Mitnahme der beweglichen Habe gezahlt werden - gegen Quittung. Die Waggons mit den wenigen Habseligkeiten der Verschleppten wurden jedoch bereits in Hannover abgehängt.

(Zum Vergrößern bitte Dokumente anklicken)

Einlieferungsbuch KZ Stutthof

Abb.1: Julia Schloss und Trude Ullmann, die spätere Frau von Ludwig Schloss, sind im Einlieferungsbuch des KZ Stutthof verzeichnet, Einlieferung 9.8.1944 (Ausschnitt aus Copy of 1.1.41.1 / 4398971 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen Listenmaterial Stutthof / Einlieferungsbuch)

Nach Auflösung des Ghetto Riga wurde die Familie 1943 in das KZ Kaiserwald in Riga 'überstellt'. Von dort wurde Familie Schloss Anfang August 1944 in das KZ Stutthof bei Danzig transportiert. Als die Front näher rückte, wurde Julia Schloss in das Lager Bruss-Sophienwalde, ein Außenlager des KZ Stutthof, verschleppt. Kurz nach ihrer Befreiung durch die Rote Armee aus diesem Außenlager im März 1945 starb Julia Schloss im April in Godendorf/Pommern an den Folgen der erlittenen KZ-Haft.

Häftlings-Personal-Karte KL Buchenwald - Max Schloss

Abb.2: Häftlings-Personal-Karte aus dem KL Buchenwald - Max Schloss (Copy of 1.1.5.3 / 7041898 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen/Individuelle Unterlagen Buchenwald)

Max Schloss und sein Sohn Ludwig wurden von Stutthof weiter in das KZ Buchenwald verschleppt. Ihre Namen finden sich auf einer Liste der "Neuzugänge vom KL Stutthof vom 16. August 1944" des KZ Buchenwald.[9] Von dort wurden sie weiter zum "Arbeitseinsatz" in ein Außenlager des KZ Buchenwald in Bochum (Bochumer Verein, Lager an der Brüllstr.) transportiert. Von dort gelang Vater und Sohn kurz vor Kriegsende am 16. März 1945 [10] mit Hilfe des deutschen Vorarbeiters Heinrich Hoppe die Flucht. Die Brüder Heinrich und Theo Wilmes versteckten die beiden zunächst in Gelsenkirchen-Heßler, später in Essen-Bredeney.[ 11] Max Schloss emigrierte 1947 in die USA. Von den in der Lagerhaft erlittenen Qualen hat er sich nie wieder richtig erholt.

Max Schloss starb am 2. Januar 1955, einige Tage nach seinem 65. Geburtstag in den USA. Ludwig Richard Schloss emigrierte mit seiner Frau Trude, geb. Ullmann[12], die er in Smarde (Zwangsarbeitslager für Juden, ca. 50 Kilometer westlich von Riga)[13] kennengelernt hatte, bereits 1946 in die USA. Nach der Emigration änderte er seinen Namen in Lewis R. Schloss. Er starb am 1. Juli 2000 im Alter von 79 Jahren.

Heinrich und Theo Wilmes wurden 1973 von Yad Vashem Israel als "Gerechte unter den Völkern" geehrt.

PDF   Bericht von Max Schloss: "In 1000 Sklaven stecken 999 Sklavenhalter"

PDF   Bericht von Max Schloss: "Aus meinem Tagebuch: Dünamünde"

PDF   Bericht von Lewis "Lutz" Schloss: Unsere sieben Monate in Buchenwald

Quellen:
Abb.1:Copy of 1.2.4.2 / 12808361 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen. Holland Kriegszeitkartei der Juden
Abb.2: Copy of 1.1.41.1 / 4398971 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen Listenmaterial Stutthof / Einlieferungsbuch) Abb.3: Copy of 1.1.5.3 / 7041898 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen/Individuelle Unterlagen Buchenwald
[1] Copy of 1.2.4.2 / 12808361 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen. Holland Kriegszeitkartei der Juden)
[2] Copy of 1.1.42.2 / 5089696 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen, Kartei Theresienstadt
[3] Copy of 1.1.46.7 / 5156171 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen. Kopien Transportlisten Westerbork
[4] Vgl. USHMM, PHOTO INFORMATION, Photograph: #71981; http://digitalassets.ushmm.org/photoarchives/detail.aspx?id=1174313 (Abruf März 2016)
[5] Copy of 1.1.42.1 / 4956178 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen, Listenmaterial Theresienstadt / Überlebende
[6], [7], [8]: Volksbund, Riga-Komitee: Zur Geschichte der Deportation
[9] Copy of 1.1.5.1 / 5287416 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen Listenmaterial Buchenwald
[10] Copy of 1.1.5.1 / 5284785 in conformity with the ITS Archives, Bad Arolsen Listenmaterial Buchenwald
[11] Heinrich und Theo Wilmes wurden 1973 von Yad Vashem Israel als "Gerechte unter den Völkern" geehrt. Vgl.: Lewis R. Schloss, genannt "Lutz" (Abruf Juni 2016)
[12] Trudy Ullmann Schloss: A Farm called Jungfernhof in Gertrude Schneider, The Unfinished road: Jewish survivors of Latvia look back. Greenwood Publishing Group, 1991, ISBN 978-0-275-94093-5, S. 57-65.
[13] In den Lagern Smarde, Azipure und Hasenpoth wurden die Insassen unter unmenschlichen Bedingungen zu Torfgewinnung eingesetzt, vgl. auch: Chapter 9, The Peat Bogs of Hasenpoth in Alexander Lebenstein/Don Levin "The Gazebo" S.71-75, AuthorHouse 2008. ISBN: 978-1-4389-3172
Gedenkbuch BA
Benz, Wolfgang / Distel, Barbara: Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager; Band 9: Arbeitserziehungslager, Ghettos, Jungendschutzlager, Polizeihaftlager, Sonderlager, Zigeunerlager, Zwangsarbeitslager; 2009.
Sandra Ziegler: Gedächtnis und Identität der KZ-Erfahrung; Niederländische und deutsche Augenzeugenberichte des Holocaust; 2006.
Abbildungen und Berichte von Max Schloss, soweit nicht anders angegeben: Archiv Gelsenzentrum, zur Verfügung gestellt von Herman Neudorf, früher Gelsenkirchen (Horst-Emscher).

Stolpersteine für Max, Julia, Ludwig, Hildegard u. Susanne Schloss, verlegt am 6. Oktober 2016

Auszug aus dem Redebeitrag von Bettina Angela Peipe anläßlich der Stolperstein-Verlegung für Familie Schloss:

"(...) Meine Damen und Herren, liebe Freunde, angesichts der Lebens- und Leidensgeschichte der Familie Schloss sollte man sich auch der Gefahren bewusst sein, die auch heute noch von rechtsradikalem Gedankengut ausgehen. Der öffentliche Diskurs hat sich in den letzten Jahren eindeutig nach rechts verschoben, das Feuilleton spricht schon seit Langem von einer „Verrohung der Mittelschicht“. Das sind die Herausforderungen, denen wir uns heute gegenübersehen. Das Schicksal der Familie Schloss und das Schicksal der vielen Millionen Menschen, die die Nazibarbarei nicht überlebt haben, sollten eine ständige Mahnung sein für die jetzige Gesellschaft, dieser braunen Brut keinen Fußbreit Boden zu überlassen.

Seit der Wiedervereinigung haben in Deutschland fast 200 Menschen durch rechtsradikale Gewalt ihr Leben verloren. Die Berichte über angegriffene und angezündete Flüchtlingsunterkünfte haben die Zahl 1000 weit überschritten. In 2015 gab es 1032 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, in 2016 bereits, Stand September, 705 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, darunter 57 Brandstiftungen und 67 andere Gewalttaten.

Wir alle haben die Möglichkeit, uns gegen solche Tendenzen zu wehren und wir sollten jede Gelegenheit dazu nutzen, diesem Gedankengut entgegenzutreten. Gegen Rassismus, Militarismus und rechtsradikale Tendenzen helfen nur Menschlichkeit, Vernunft und der Mut diesen braunen Schreiern - und kommen sie auch noch so zahm-bürgerlich daher wie die AfD - Paroli zu bieten und ihnen nicht die Deutungshoheit zu überlassen. Nur so können wir sicher sein, dass Zeiten, wie sie die Familie Schloss durchleiden musste, nicht wiederkehren. Seien Sie meine Damen und Herren mutig, bleiben Sie kritisch und helfen Sie mit, eine Gesellschaft aufzubauen, in der es sich zu leben lohnt. Nur der kritische, denkende Mensch ist gefährlich für jede Obrigkeit, nur er ist gefeit vor jeder Form von Fanatismus und nur der kritische, denkende Mensch ist der Garant für wahre Demokratie. In diesem Sinne wünsche ich ihnen eine schönen, nachdenklichen Tag."

Stolpersteine Gelsenkirchen - Familie Max Schloss Stolpersteine Gelsenkirchen - Familie Max Schloss Stolpersteine Gelsenkirchen - Familie Max Schloss

Stolpersteine Gelsenkirchen - Familie Max Schloss


Andreas Jordan, Projektgruppe STOLPERSTEINE Gelsenkirchen. September 2011. Nachträge April u. Sept.Okt. 2016

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