STOLPERSTEINE GELSENKIRCHEN

Gemeinsam erinnern statt Vergessen


Stolpersteine Gelsenkirchen

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Verlegeort HEINRICH MEYER

JG. 1889
VOM 'VOLKSSTURM'
IN GELSENKIRCHEN
AUF OFFENER STRASSE
ERSCHOSSEN 1.4.1945


Verlegeort MARGARETHE MEYER

GEB. SCHWARZ
JG. 1900
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
DEPORTIERT 1944
ARBEITSLAGER ELBEN
BEFREIT

Geplanter Verlegeort: Florastraße 166. (Stolperstein-Paten gesucht)

Adressbuch Gelsenkirchen, Ausgabe 1939

Abb.1: Adressbuch Gelsenkirchen, Ausgabe 1939. Das Ehepaar Meyer wohnte an der heutigen Florastraße 166 (zwischen 1937-1946 Franz-Seldte-Straße, benannt nach dem NSDAP-Politiker und damaligen Reichsarbeitsminister Franz Seldte).

Der am 6. Februar 1889 in Bochum geborene, christlich getaufte Heinrich Meyer und seine Frau Margarethe, geborene Schwarz, geboren am 18. August 1900 in Gelsenkirchen, lebten in einer so genannten "Mischehe, Margarethe war Jüdin. [1]

Die Ehe wurde am 29. Mai 1923 in Gelsenkirchen geschlossen. So war auch das Ehepaar Meyer von der Machtübergabe an die Nazis 1933 im gleichen Maße von den gegen jüdische Menschen gerich- tete Ausgrenzungs- und Diskriminierungsmaßnahmen des NS-Re- gimes betroffen, genauso wie die Ehepaare, bei denen beide Part- ner Juden waren.

Im so genannten "Dritten Reich" verbot ab 1935 das "Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre" (das so genannte "Blutschutzgesetz"), am 15. September 1935 auf dem Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg erlassen, fortan Eheschlie- ßungen zwischen "Deutschblütigen" und Juden und stellte außer- eheliche Beziehungen zwischen ihnen als "Rassenschande" unter Strafe. Ehen zwischen Juden und "Ariern" waren nun verboten, vor 1935 geschlossene Mischehen wurden jedoch nicht zwangsweise aufgelöst. Nach der Pogromwoche im November 1938 setzte sich jedoch die Unterscheidung zwischen "privilegierten" und "nichtprivilegierten Mischehen" durch.

Als "privilegiert" galten nur Paare bei denen die Frau jüdisch (jetzt nicht mehr nach Mitgliedschaft in einer jüdischen Gemeinde, sondern im "rassischen" Sinne des NS- Regimes) und der Mann nichtjüdisch war, wenn sie keine oder nichtjüdisch erzogene Kinder hatten und Paare, bei denen der Mann jüdisch und die Frau nichtjüdisch war, wenn sie nichtjüdisch erzogene Kinder hatten. Familien in diesen Kons- tellationen durften in der bisherigen Wohnung verbleiben, und das Vermögen konnte auf den nichtjü- dischen Partner bzw. die Kinder übertragen werden. Die jüdischen Ehepartner aus "privilegierten Misch- ehen" waren von der Pflicht zur Kennzeichnung mit dem gelben "Judenstern", die im September 1941 eingeführt wurde, ausgenommen. Auch wurden sie zunächst von den Deportationen zurückgestellt.

Deportation

Doch dann wurde auch Margarethe Meyer von der Gestapo verhaftet, weil sie Jüdin war. Wie 35 weite- ren jüdischen oder wie die Nazis es nannten "jüdisch versippten" Menschen in Gelsenkirchen wurde sie im Rahmen im Rahmen einer von Himmler angeordneten "Sonderaktion J" am 19. September 1944 in den frühen Morgenstunden von der Gestapo in ihrer Wohnung verhaftet, zunächst in das Gelsenkirche- ner Polizeigefängnis gebracht und dann von dort nach Kassel deportiert. Endgültiger Zielort des Trans- portes war das Zwangsar- beitslager Elben der Organisation Todt (OT) im Landkreis Wolfhagen bei Kas- sel, Deckname "Saphir". Ein Teil der Frauen wurde in einem OT-Zwangsarbeitslager im nahegelegenen Kassel-Bettenhausen interniert. Nach der Ankunft in Kassel wurden Männer und Frauen getrennt und von Angehörigen der Organisation Todt übernommen.

Standort der Zelte, Frauen-Lager Elben

Abb.2: Idyllisch wirkt der ehemalige Standort (so genanntes "Tonloch") der Zelte heute. An großes Unrecht und Zwangsarbeit erinnert dieser Ort nicht.

Die Mindenerin Else Neukamp berichtete über ihre Internierungszeit in Elben [2]: "Die letzten fünf Kilometer zum Bestimmungsort Elben mussten zu Fuß zurückgelegt werden." Als die Gefangenen, ca. 120 Frauen, ankamen, war es dunkel und man befand sich in einem Sumpf- gelände, wo Zelte standen.

"Wir mussten uns von irgendwo Stroh holen und konnten dann dort einziehen. Das Stroh wurde sofort nass." Hier habe man drei oder vier Tage ohne Decken auskommen müssen. Verpflegung gab es erst am letzten Tag. Danach seien alle Frauen in den Saal einer Elbener Gastwirtschaft gebracht worden, der von OT-Angehörigen kontrolliert wurde.

Zunächst wurden sie zum Bau von Baracken außerhalb der Ortschaft eingesetzt. Die Arbeit begann morgens zwischen 7 und 7.30 Uhr und endete abends gegen 18 Uhr. Solange die Baracken im Bau gewesen waren, habe man nach Arbeitsschluss bis 20 Uhr noch auf die Dorfstraße gedurft. Der Bau der Baracken dauerte bis Ende 1944. Die Frauen wurden dann in dem von ihnen errichteten Barackenlager untergebracht. Neuer Arbeitsplatz war danach ein Bergwerksstollen, der für die Kasseler Firma "Hen- schel & Sohn" zu einem unterirdischen Rüstungsbetrieb ausgebaut werden sollte. Die Lagerinsassinnen mussten vor allem bei Sprengungen anfallenende Gesteinsbrocken verladen. Die Stollen wurden von deutschen Arbeitern ausgemauert und die Frauen mussten auch Steine, Mörtel und Wasser herbei- schaffen. "Die tägliche Arbeitszeit betrug zehn Stunden, Lohn gab es nicht" schildert Else Neukamp. Der Befehl zur Vernichtung der Lagerinsassinnen sei bereits erteilt gewesen.

Die Organisation Todt hatte 1943 damit begonnen, im Hardtkopf beim "Felsenkeller" Stollen in den Berg zu treiben, um dort im Zuge der so genannten "U-Verlagerung" eine bombensichere Fabrikationsanlage (Großstollenanlage „Saphir“) für Flugzeugmotoren der Kasseler Firma Henschel bzw. deren Tochter- firma Henschel Flugmotorenbau GmbH aus Altenbauna zu erstellen. Bauausführende Firmen waren die Unternehmen Richter und Cronibus aus Kassel, und die Bergwerksgesellschaft Hibernia stellte die not- wendigen Bergleute. Die Hauptarbeitsleistung wurde jedoch von Zwangsarbeitern und Kriegsgefange- nen aus Osteuropa erbracht.

Als amerikanische Truppen im März 1945 näher rückten, wurde die Lagerleitung angewiesen, die Frauen nach Osten zu deportieren, aber dieser Befehl wurde nicht mehr ausgeführt. Als amerikanische Truppen am Karfreitag 1945 bereits das wenige Kilometer weiter südlich gelegene Fritzlar umgingen, tauschte der Lagerleiter seine Uniform gegen Zivilkleidung und verschwand zusammen mit dem Leiter des Lagers am Felsenkeller. Abends kam ein Trupp SS-Leute in das Dorf, und man fürchtete um die Sicherheit der Frauen im Lager. Mehrere von ihnen versteckten sich deshalb auf den Dachböden ver- schiedener Häuser oder im Lager der französischen Kriegsgefangenen. Am Vormittag des 31. März 1945, dem Karsamstag, zogen Soldaten der US-Armee von Süden her in das Dorf ein. Die Frauen, mit ihnen Margarethe Meyer, waren frei.

Stolpersteine Gelsenkirchen - Bescheinigung der Haftzeit im Lager Elben bei Kassel

Abb.3: Bescheinigung für Margarethe Meyer über ihre Internierung im Lager Elben. Sie verläßt das befreite Lager am 11. April 1945, um in ihre Geburtsstadt Gelsenkirchen zurückzukehren.

Befreiung und finaler Terror

Im Ruhrgebiet rückten derweil US-Sodaten von Westen näher, das Kriegsende ist greifbar nahe. Für Margarethe Meyer bedeutet das Befreiung, für ihren Mann in Gelsenkirchen jedoch einen Tag später den Tod - Heinrich Meyer wurde Opfer eines der Gelsenkirchener Endphaseverbrechen.

Heutige Florastraße 166

Abb. 4: Heutige Florastraße 166, hier werden die Stolpersteine für das Ehepaar Meyer verlegt.

Am 1. April 1945 hatten die vorrückenden ameri- kanischen Soldaten bereits große Teile des Gel- senkirchener Nordens besetzt, von Westen rück- ten weitere amerikanische Truppenteile auf die Gelsenkirchener Altstadt zu.

An diesem 1. April, dem Ostersonntag, wies in Gelsenkirchen der NSDAP-Ortsgruppenleiter Kämmerling den Führer der 2. Volkssturmkompa- nie des "Freikorps Sauerland" an, den Ingenieur Heinrich Meyer zu verhaften und ihm vorzuführen. Kämmerling hatte seine Dienststelle zu diesem Zeitpunkt im öffentlichen Luftschutzbunker Ecke Hed- wigstraße/Dorotheenstraße. Meyer war bei der Deutsche Eisenwerke AG (DEW) Werk Schalker Verein angestellt, der Volksturmkompanie war eigentlich die Bewachung von Panzersperren auf der Wanner Straße Höhe Hüllerbach befohlen. Kämmerling wusste, das Meyers jüdische Frau sich in einem Arbeits- lager befand und verdächtigte den Ingenieur des "Landesverrats". Was genau Meyer in Kämmerlings Augen letztlich an wen auch immer hätte verraten können, bleibt im Dunkeln. Es kann nicht ausge- schlossen werden, das Meyer allein aus politischen bzw. rassischen Gründen verhaftet werden sollte.

Der Volkssturm-Kompanieführer stellte den aus Wanne-Eickel stammenden Johann Mehrholz ab, dem Kämmerling einen politischen Leiter Namens Kaiser beigesellte, denn dieser kannte Meyer. Nachdem die beiden Männer den Ingenieur Meyer im Werk abgeholt hatten, erschoss ihn Mehrholz unterwegs.[3] Der Tatort befand sich am Alterswerk, Höhe Einmündung Skaggerakstraße / Wanner Straße. Mehrholz' Motiv für die feige Tat ließ sich nicht feststellen. Das Gericht, vor dem Mehrholz sich nach dem Krieg verantworten musste kam zu dem Schluss, das Mehrholz, der nicht Parteigenosse oder Mitglied einer der anderen NS-Organisationen gewesen war, unter Eindruck der allgegenwärtigen Forderungen nach "scharfem Vorgehen gegen alle Verräter und Miesmacher [...] ohne grosse Überlegungen auf den Ge- danken gekommen sei, zu schießen".

Nachkriegszeit

Aus dem Strafurteil gegen Johann Mehrholz: "Der Angeklagte wird als Totschläger zu fünf Jahren Zuchthaus kostenpflichtig verurteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte werden ihm auf die Dauer von drei Jahren aberkannt. Die erlittene Untersuchungshaft wird angerechnet. (...) [4]

Als Mehrholz, Kaiser und der festgenommene Meyer in die Höhe des sogenannten Alterswerks kamen, überholte sie ein in Richtung Wanne fahrender LKW mit etwa 20 Soldaten. Meyer machte diesen mit den Händen ein Zeichen, das offenbar eine Bitte um Hilfe ausdrücken sollte, worauf der LKW hielt. Meyer sagte auch, er solle erschossen werden. Zuerst stieg ein Feldwebel aus, dann folgten auch noch weitere Soldaten. Der Feldwebel fragte den Angeklagten, was es mit Meyer für eine Bewandtnis habe. Der Angeklagte antwortete, was er aus den Bruchstücken der Unterredung Kompanieführer S./Kämmer- ling gehört zu haben glaubte und von Kämmerling gehört hatte, dass Meyer auf dem Gelände der Deut- schen Eisenwerke herumspioniere und Landesverräter sei. Der Feldwebel machte eine wegwerfende Handbewegung, aus der sich ergab, dass er Meyer nicht helfen wolle und an der Sache uninteressiert sei. Er sagte auch: für solche Leute kämpfen nun die Soldaten. Die Soldaten bestiegen den Wagen wieder. Der LKW fuhr an und der Angeklagte gab Meyer den Befehl, weiter zu gehen, was dieser auch in der bisherigen Weise zu tun sich anschickte.[5]

(...) Der Angeklagte setzte sich hinter Meyer wie bisher in geringer Entfernung von 1½ bis 2 m in Bewe- gung in der bisherigen Marschrichtung. Das geladene und entsicherte Gewehr hatte er wieder an der Hüfte im Anschlag. Als der LKW angefahren war und Meyer und der Angeklagte sich gerade in Bewe- gung gesetzt hatten, schoss der Angeklagte auf Meyer. Der Schuss traf Meyer in den Rücken. Meyer fiel vornüber auf das Gesicht. Der Angeklagte ging noch einen Schritt näher und gab auf den vor ihm Liegenden einen weiteren Schuss ab, der diesen in den Hinterkopf traf. Der Angeklagte kniete neben ihn hin und stellte fest, dass der Tod bereits eintrat. Nun näherten sich einige Belgier und Ukrainer. Der Angeklagte liess sie die Leiche in einen Bombentrichter auf der anderen Seite der Straße legen und einscharren. Sie liehen sich zu dem Zweck von dem Wächter von Tor 3, dem Zeugen L., eine Schaufel. Die Leiche wurde oberflächlich mit Erde bedeckt. (...)" [6]

Bestätigung der Kriminalpolizei Gelsenkirchen 1945

Abb.5: Die Kriminalpolizei Gelsenkirchen bestätigt 1945, das Heinrich Meyer aus politischen Gründen erschossen wurde.

Kampf um so genannte "Wiedergutmachung"

Am 11. April 1945 verlässt die befreite Margarethe, die oftmals auch Grete genannt wurde, das Lager Elben und macht sich auf den Weg in ihre Geburtsstadt Gelsenkirchen. Dort angekommen, erfährt sie vom gewaltsamen Tod ihres Mannes. Diese Nachricht brachte die durch die erniedrigende Zwangsarbeit und Lagerhaft körperlich und psychisch sowieso schon geschwächte Frau völlig aus der Bahn. In den ersten Nachkriegsjahren bestanden keine Möglichkeiten, sich der NS-Verfolgten wirklich anzunehmen, wenn man von Verpflegung und Unterkunft einmal absieht. So musste auch Margarethe Meyer wie soviele Andere allein mit ihren Erlebnissen zurecht kommen.

Viele Überlebende litten in den Folgejahren nicht nur an den psychischen und physischen Folgen der erlittenen Lager-Haft, sondern vor allem auch an der Unmöglichkeit, über den Terror der Enthumanisie- rung zu sprechen. Viele ihrer Mitmenschen zeigten zwar Mitleid, aber weigerten sich, nach dem Erleb- ten zu fragen. Margareteh Meyer erging es nicht anders, sie litt unter schweren Depressionen, dachte an Suizid. Zudem war sie durch die Folgen der in Elben erlittenen Mißhandlungen - im Januar 1945 hatte man ihr Schläge mit einem Holzknüppel gegen den Kopf versetzt - schwerhörig geworden.

Auch die Zeit der Diskriminierung, Verfolgung und Ausgrenzung in den Jahren vor der Internierung waren nicht spurlos an Margarethe Meyer vorrübergegangen. Im September 1947 wurde sie stationär in der psychiatrischen Klinik Dortmund-Aplerbeck behandelt, im März 1948 nach Hause entlassen. Doch sie fand nicht in ihr Leben zurück, im Juni 1949 wurde sie dauerhaft in die Provinzial-Heilanstalt Lenge- rich eingewiesen, einige Monate später entmündigt. Ihr Vormund, ein Rentner aus Gelsenkirchen, be- trieb die nachfolgenden Wiedergutmachungs- bzw. Entschädigungsverfahren für sie. Die Behörden verweigerten zunächst die Anerkennung NS-verfolgungsbedingter Kausalität bzgl. ihrer psychischen Erkrankung Der Vormund ließ sich jedoch davon nicht beirren, nach zähen Ringen mit den Behörden führte eine Beschwerde schließlich zum Erfolg und Margarethe Meyer erhielt zumindest eine kleine Rente. Margarthe Meyer starb am 3. Februar 1965 in der Landesheilanstalt Lengerich.

Abbildungen u. Quellen
Abb.1: Adressbuch Gelsenkirchen, 1939. WWU Münster, Digitale Sammlungen
Abb.2: Foto Cosal: Das sogenannte Tonloch bei Elben. Ab September 1944 waren hier, im "Frauenlager im Tonloch", von der Gestapo verhaftete Frauen, vom NS-Regime als "jüdische Mischlinge ersten Grades" oder "jüdisch Versippte" aus sogenannten privilegierten Mischehen bezeichnet, als Zwangsarbeiterinnen der Organisation Todt unter zutiefst menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht. (CC BY-SA 4.0)
Abb.3+5: ISG, WGM/BEG 34642
Abb.4: Foto Gelsenzentrum e.V.: Florastraße 166, Gelsenkirchen, 24. Mai 2020
[1] Mapping the Lifes, Ein zentraler Erinnerungsort für die Verfolgten in Europa 1933-1945, Abruf Mai 2020
[2] Vgl. http://www.zg-minden.de/mt-zg240206.pdf (Copyright © Mindener Tageblatt 2006), Abruf Mai 2020
[3] Vgl.: Sven Keller, Volksgemeinschaft am Ende: Gesellschaft und Gewalt 1944/45, München 2013, S.142-143
[4,5,6] Einzelausfertigung der Gerichtsentscheidung des Verfahrens Lfd.Nr.016, LG Essen vom 21.03.1947, 29 KLs 2/46 in JUSTIZ UND NS-VERBRECHEN Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozia- listischer Tötungsverbrechen, 1945 – 1966, Band I, Die vom 08.05.1945 bis zum 12.11.1947 ergangenen Strafurteile Lfd.Nr.001 – 035.
Ergänzende Quellen:
Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland, Duisburg, Rep.169/37-39, LG Essen 29 KLs 2/46
LBI New York, Liste Wiedergutmachungsamt StA50/1, Gelsenkirchen, 1963, "(...) enthält Personen, die Anträge nach dem Bundesentschädigungsgesetz (BEG) geltend genmacht haben(...) darin lfd. Nr. 679 Meyer, Magarethe; Gelsenkirchen, z. Zt, Heilanstalt Lengerich
ISG, WGM 443571, Nachverf. Meyer, Heinrich
ISG, WGM/BEG 34642, Meyer, Margarethe


Biografische Zusammenstellung: Andreas Jordan, Projektgruppe STOLPERSTEINE Gelsenkirchen. Mai 2020

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